Rassebild

Der Mops ist ein nicht nur in den ersten Lebensjahren fideler Hund mit großer Lauf-, Spiel- und Kontaktfreude. Ursprünglich hatte er eine Körpergröße von ca. 30 – 45 cm mit langen Beinen, ausgeprägtem Fang und eingebetteten Mandelaugen. Die Farbe kann zwischen hellbeige bis hin zu dem selteneren apricot-fawn reichen. Hierbei zeigen sich im Kopfbereich klar abgegrenzte schwarze, hängende Rosenohren, jeweils ein Muttermale auf den Wangen und im Maul-Augenbereich eine gute schwarz-braune Färbung. Natürlich gibt es diese Rasse auch komplett in schwarz. Die Rute ist in der typischen Mopsmanier aufgerollt und wird Posthornrute genannt. Wenn unsere Hunde ganz entspannt sind oder ihnen langweilig ist, rollen sie diese auch manchmal ab. Gerne wird sie als das ultimative Seitenruder bei den Tobeattacken zur Gleichgewichtsherstellung windschnittig aufgerollt.

Moepse in der guten alten Zeit

Im Körperbau ist der Mops im allgemeinen ein schlanker Hund mit einem Gewicht von 6 - 10 kg als erwachsenes Tier. Bei manchen Möpsen existiert eine sogenannte Löwenmähne im Halsbereich. Hierbei handelt es sich um einen verstärktes Fellbereich, welcher dem Besitzer ein imposantes Aussehen verleihen kann. Unser Rüde Jack verfügt nicht darüber, dafür hat er einen wunderbar breit angesetzten Brustkorb.

Jack

Das Rassebild des Mopses unterlag im Laufe der letzten Jahrzehnten einem Wandel, der dieser Rasse nicht gut bekommen ist. Vielfach wird ein sehr kleiner Hund mit extrem stark zurückgezüchteter Schnauzenpartie gezüchtet, welcher dadurch bedingt einige Gesundheitsbeschwerden haben kann. Informieren Sie sich vorher unbedingt über die Problematiken der so gezüchteten Tiere! Sie wollen lange Freude mit dem neuen Begleiter haben. Sehen Sie in die Rubrik Gesundheit.

Möpse in der Flugtransportbox

Der Charakter eines Mopses ist nicht mit wenigen Worten zu beschreiben, da sie sehr vielschichtig sind. Allen gemein ist ihr liebenswertes Grundwesen mit extrem hoher Reizschwelle. Das heißt nicht, das ein Mops nicht aufpasst oder nur zum Knuddeln einlädt. Er ist ein aufmerksamer Begleiter in jeder Lebenslage, welcher unbedingt bei seinem Rudel sein will. Wenn ihm das mal nicht durch den Menschen gewährleistet werden kann, dann muss für einen Kumpel, Kollegen und Freund gesorgt werden. Ein Mops mag es nicht alleine zu sein.

Sean, Jack und Fine

Er wurde nicht gezüchtet um irgendwelche Aufgaben zu erfüllen. Er muss nicht hüten können, er muss keine Grundstücke bewachen und Eindringlinge abwehren, er soll einfach nur Spaß machen. Diese Aufgabe erfüllt er mit völliger Hingabe. Er will seinem Menschen gefallen und legt ein großes Repartoir an Clownereien und Schmusebedürfnissen an den Tag. Selbstverständlich bedarf es auch einer guten Erziehung bei einem Mops. Nur weil er vielleicht so nett aussieht und so „niedlich“ ist, wird er nichts unversucht lassen, der „Herr im Hause“ zu werden.